Beschreibung
In den vorhergehenden Heften kam schon die Sprache darauf, was jenseits der kolonialen Dominan passiert, wenn verschiedene (Werte-) Systeme in der Kolonie aufeinandertreffen und eine verträgliche Organisation des Alltags notwendig ist. Was wird an lokalem Wissen, lokaler Technik und lokalem Material gebraucht, um bei der Organisation der Gesellschaft nicht ständig auf Repression zurückgreifen zu müssen? Die koloniale Sicht betrachtet lokale Ressourcen, Eigenschaften und Qualitäten als von minderem Wert und bestenfalls als Folklore. Frühere Artikel in SÜDASIEN kamen bereits zu dem Schluss, dass aufbauend auf den lokalen Erfahrungen ein vermischtes Miteinander an Weltbildern und Kulturtechniken entsteht. Begriffe wie Hybridität und Synkretismus erzählen davon.








