Im vorliegenden Heft 3-2026 haben wir den Schwerpunkt „Protestkulturen“ aufgenommen, angestoßen von einigen erstaunlichen Resultaten zivilgesellschaftlichen Protests jüngeren Datums. Im Zuge der historischen Aufarbeitung und Einbettung solcher Manifestationen des Unmuts entstand ein Bild von Südasien, dessen Gesellschaften zwar eine ziemliche Beharrlichkeit an den Tag legen. Andererseits zeigten sie sich aufnahmefähig für abweichende Beiträge, so dass die Ausgestaltung der Herrschaft sich anpasste, aber die Struktur in sich stabil bleiben konnte.






